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Das Nikon F-Bajonett
Was passt wo: Nikon Kameragehäuse und Nikkore
Vorwort
Seit 1917 sammelt man
bei Nikon Erfahrungen im Bau optischen Glases, seit 1925 baut Nikon
Objektive und mehr als 50 Millionen Stück wurden seitdem weltweit
verkauft. 1933 wurde die Marke Nikkor geboren, die seit dem
für vorzügliche Objektive aus dem Hause Nikon steht. Den
eigentlichen Ruhm des japanischen Herstellers begründeten Anfang
der 50er Jahre zwei Journalisten, David Douglas Duncan und Hank Walker,
die für das amerikanische Magazin "Life" von Tokio aus über
Japan berichteten: Sie weilten zu einem Besuch im Nikon-Stammwerk Ohi
und bestellten ein 50mm f/1.5 und ein 135mm f/4, die nur ein paar
Wochen später im Koreakrieg scharfe Bilder (an einer Leica III C)
produzierten. Als das Unternehmen im Jahr 1959 ihre erste
Spiegelreflexkamera, die legendäre Nikon F, auf den Markt brachten, war dies auch die Geburtsstunde des F-Bajonetts
(die Bezeichnung "F"-Bajonett soll auf den Nikon-Chefingenieur "Fuketa"
zurückführen, der die erste Nikon SLR-Kamera entwickelte),
das es jahrzehntelang bis heute nahezu unverändert den Fotografen
ermöglicht, fast jedes (manuelle) Nikon-Objektiv am (AF-)
Kameragehäuse und umgekehrt zu verwenden - ein Merkmal, das kein
anderer Hersteller auf diese Weise bieten kann.
Aber auch beim
Nikon-System leidet inzwischen die Kompatibilität durch den Einzug
der Digitaltechnik und neuen Funktionen in Kameras und Objektive, so
dass bei bestimmten Kamera/Objektiv-Kombinationen mehr oder weniger
starke Einschränkungen auf das System wirken. Im Januar 2006 gab
Nikon offiziell bekannt, ihr analoges Fotoprogramm weitgehend
einzustellen. Damit konzentriert sich Nikon nun voll auf den digitalen
Fotomarkt.
Dieser Beitrag stellt
die Nikon Objektivtypen mit dem F-Bajonett vor und stellt die
Einschränkungen bei der Verwendung von Nikkoren an
Nikon-Kameragehäusen dar. Das kurz aufflackernde APS-System mit
den IX-Nikkoren wird nicht berücksichtigt.
Nikon SLR-Kameras
arbeiten mit Offenblendenmessung. Das heißt, dass das Sucherbild
auch beim Abblenden des Objektives, entsprechend dem kleinsten
Blendenwert des Objektives, immer gleich hell bleibt. Die eingestellte
Blende wird erst mit dem Auslösen und vor dem öffnen des
Verschlusses auf den eingestellten Wert geschlossen (automatische
Springblende). Um eine richtige Belichtung zu gewährleisten, muss
dem Messsystem der Kamera der eingestellte Arbeitsblendenwert
mitgeteilt werden. Dies erfolgt bei Nikon SLR-Kameras und Objektiven
mit F-Bajonett je nach Modell und Baujahr auf unterschiedliche Weise,
was im folgenden beschrieben wird.
Hinweis:
Die Marken Nikon und Nikkor sind eingetragene Warenzeichen der Nikon Corperation, Japan. Alle Rechte vorbehalten!
Dieser Beitrag erhebt
keinen Anspruch auf Vollständigkeit und es wird keine Garantie
für die Angaben zur Kompatibilität der genannten Geräte
übernommen. Exakte Angaben erhält man nur von Nikon selbst.
Manuelle Objektive
Die A-, C- und K-Typen: Die Non-AI Nikkore
Bei den ersten
SLR-Kameramodellen Nikon F, F2 und der frühen Nikkormat-Reihe
erfolgte die Blendenwertübertragung vom Objektiv an die Kamera
über eine Blendengabel (die im Fotografenjargon auch als
"Hasenohren" bezeichnet werden), die auf dem Blendenring des Objektives
befestigt ist und mit einem Blendenwert-Mitnehmer an der Kamera
gekoppelt wird. Die Nikkore mit Baujahr 1959 bis 1977 sind in
Reihenfolge der Baujahre: A-, C- und K-Typ.
Nikon F mit Nikkor-H Auto 1:2 f=50mm
Die ersten Nikkore vom A-Typ hatten nur einschichtvergütete
Linsen, der Fokussierring war aus Metall. Bei den frühen Versionen
war als Herstellerbezeichnung noch Nippon Kokaku Japan und die Brennweitenangaben in cm eingeprägt. Spätere A-Typen trugen dann Nikon und die Brennweite wurde fortan in mm angegeben.
Der folgende C-Typ ab
1970 entspricht mechanisch dem A-Typ, verfügt aber über
mehrschichtvergütete Linsen. Diese trugen bis auf wenige Ausnahmen
ein "·C" in der Bezeichnung (z. B. Nikkor-H·C Auto 1:2 f=50mm).
Einige Objektive des A-Typs (erkennbar am verchromten Filterring)
wurden von der Konstruktion übernommen, mit
mehrschichtvergüteten Linsen ausgestattet und somit automatisch
zum C-Typ (der in der Regel einen schwarzen Filterring hatte). Die A-
und C-Typen erhielten in der Bezeichnung eine Codierung, die die Anzahl
der Linsenelemente verrät. Dabei bediente man sich der
Anfangsbuchstaben der griechischen Zahlwörter:
U = Uns = eine Linse B = Bini = zwei Linsen T = Tres = drei Linsen Q = Quatuor = vier Linsen P = Pente = fünf Linsen H = Hex = sechs Linsen S = Septem = sieben Linsen O = Octo = acht Linsen N = Novem = neun Linsen D = Decem = zehn Linsen
Also ist das oben genannte Nikkor-H·C Auto 1:2 f=50mm ein C-Typ mit sechs mehrschichtvergüteten Linsen und automatischer Springblende.
Der K-Typ - letzter
Typ der Non-AI Objektivbaureihe - ist bei den meisten Objektiven
äußerlich an einem gummierten Fokusring sowie an einem
schwarzen Ring mit Schärfentiefenskala zu erkennen. Mechanisch
entspricht er sonst dem C-Typ. Nicht alle Objektiv-Modelle der
Vorreihen sind als K-Typ realisiert worden, da bereits 1977 mit dem
N-Typ die neue Kamera und Objektiv-Generation mit dem AI-Standard auf
den Markt kam.
Abb. 1: Non-AI Typ
AI Nikkore
Ab 1977 führt Nikon bei alle neuen Kameras und Objektiven das
AI-System (AI = Aperture Index) ein. Hier erfolgt die
Blendenwertübertragung direkt über eine Steuerkurve am
Blendenring des Objektivs, das mit einem kleinen Mitnehmer am
Kamerabajonett arbeitet (Abb. 2).
Der N-Typ ist die neue Objektivgeneration, die nebem der AI-Steuerkurve
auch noch einen Steuernocken unter dem Hinterlinsenring spendiert
bekam, der den Kameras EM, FG, FA, F301, F501 mit Blendenautomatik die
Lichtstärke mitteilt. AI Nikkore hatten außerdem auf dem
Blendenring eine zusätzliche kleine Blendenskala aufgedruckt, die
bei einigen AI-Kameras in den Sucher eingespiegelt werden konnte.
Da die Nikkore vor
1977 keine AI-Blendensteuerkurve besitzen, können diese an die
meisten Kameras mit AI-System, die nach 1977 vorgestellt wurden, nicht
mechanisch angesetzt werden. Die Objektive konnten aber durch den
Nikon-Service relativ einfach auf AI-Standard umgebaut werden, in dem
der Blendenring gewechselt wurde. Umgekehrt können quasi alle
Objektive mit dem AI-Standard an alle jemals von Nikon hergestellten
Kameras mit F-Bajonett angesetzt werden! Daher besitzen AI-Nikkore auch
weiterhin die Blendengabel (die sie mit AI-System nicht mehr brauchen),
damit sie auch mit den älteren Non-AI Kameras arbeiten konnten.
Abb. 2: AI Typ
AI-S Nikkore
Bei den Nikkoren vom AI-S Typ wurde ab 1981 eine lineare
Blendensteuerung realisiert, um den Kameras FA, F301 sowie F501 bei
Blendenautomatik die Einstellung der Blende zu erleichtern.
Zusätzlich erhielten sie einen Indikator an der Hinterlinse
(Brennweitenabgriff), der einigen Kameras für bestimmte
Programmfunktionen die Objektivbrennweite > 135 mm mitteilt. AI-S
Nikkore sind leicht an einer kleinen halbkreisförmigen
Einfräsung auf der Bajonettauflage oberhalb der
Bajonettverriegelung zu identifizieren. Ein weiteres Erkennungsmerkmal
für AI-S Nikkore (Abb. 3) ist die orange gefärbte Zahl der kleinsten Blende auf beiden Blendenringskalen.
Abb. 3: AI-S Typ
Serie E
Objektive der Serie E wurden 1979 zusammen mit dem Kameramodell Nikon
EM vorgestellt. Sie entsprechen dem AI-S Typ, allerdings unter Verzicht
der Blendengabel und tragen nicht die übliche Bezeichnung
"Nikkor". Die Serie E wurde als preiswerte Objektivreihe mit einfacher
mechanischer Konstruktion speziell für SLR-Einsteiger angeboten.
Die Einstellringe und Schneckengänge sind aus Kunststoff
gefertigt, die Linsen wurden (mit Ausnahme der Objektive mit 35, 50 und
100 mm Brennweite) mehrschichtvergütet.
Beispiel: Nikon Lens Series E 35mm 1:2.5
AI-P Nikkore
Diese MF-Objektive ab 1988 entsprechen dem AI-Standard, haben aber eine
eingebaute CPU (Central Processing Unit). Blendenwerte,
Lichtstärke, und Brennweite können über elektronische
Kontakte an AF-Kameras übertragen werden. Äußerlich
sind AI-P Nikkore wie die AF-Nikkore an den elektrischen Kontakten
über der Hinterlinse zu erkennen. Es bleiben aber Exoten, denn es
gibt nur drei AI-P Nikkore: Nikkor 45mm 1:2.8 P, Nikkor 500mm 1:4 P IF-ED und Nikkor 1200-1700mm 1:5.6-8 P IF-ED.
Autofokus Objektive
F3AF
Nikon stellt 1983 mit der F3AF die zweite Autofokuskamera auf dem
Fotomarkt überhaupt vor. Dazu wurden zwei speziell konstruierte
Objektive mit eingebautem AF-Motor angeboten:
AF-Nikkor 80mm 1:2.8 und AF-Nikkor 200mm 1:3.5 ED. Dazu kam noch der Telekonverter TC-16.
Die beiden Objektive sind leicht an den Blendengabeln ("Hasenohren")
auf dem Blendenring zu erkennen - es sind die einzigen AF-Nikkore
welche diese Merkmale aufweisen. Außer an der F3AF ist mit den
beiden AF-Objektiven nur noch an der Nikon F4 und F-501 ein AF-Betrieb
möglich. An allen anderen AF-Kameras dürfen diese Objektive
nicht verwendet werden, da sonst die Kameras beschädigt werden
können! Mit der ab 1986 eingeführten völlig neuen
AF-Nikkorserie und allen Folgetypen ist mit der F3AF kein AF-Betrieb
möglich. Die F3AF stellt mit den beiden genannten AF-Objektiven
und dem TC-16 somit ein quasi abgeschlossenes AF-System dar.
AF Nikkore
Bei den 1986 eingeführten AF Nikkoren mit eingebauter CPU, werden
die Werte für Blende, Lichtstärke des Objektivs, Brennweite
und AF-Informationen über elektronische Kontakte an die AF-Kameras
übertragen. Der AF wird über einen Motor im
Kameragehäuse angetrieben. Der Antrieb erfolgt über eine
mechanische Kupplung zwischen Kamera und Objektiv. Mit den
DSLR-Einsteigermodelle D40(X), D60, D3000 und D5000 muss mangels AF-Motor im
Kameragehäuse mit AF Nikkoren manuell fokussiert werden.
Äußerlich sind AF Nikkore mit CPU an den elektrischen
Kontakten über der Hinterlinse und der AF-Kupplung leicht zu
erkennen (Abb. 4).
Sie tragen außerdem die Bezeichnung "AF Nikkor" auf dem
Gehäuse. Ab 1988 wurde das Gehäusedesign etwas verändert
und der Fokusring wurde breiter und bekam einen griffigen
Gummiüberzug.
Abb. 4: AF Typ
Alle AF Nikkore ohne
die Zusatzbezeichnung "G" entsprechen dem AI-S Standard. Das
heißt, dass die eingestellten Blendenwerte ohne
Einschränkungen an MF-Kameras mit AI-System übertragen
werden. Bei den AF-Kameras F501, F601, F801(s), F70, F90(X), F100, F4,
F5, D200, D300, D700, D1-Serie, D2-Serie und D3-Serie wurde der
AI-Standard weiterhin realisiert, um auch ältere Nikkore des
AI-Typs mit geringen Einschränkungen verwenden zu können.
Wird ein Nikkor vom AI-Typ an eine dieser Kameras gesetzt, erkennt dies
die Kamera und stellt automatisch auf Zeitautomatik und Integralmessung
um. Bei den Kameras F6, D200, D300, D700, D2-Serie und D3-Serie kann
man die Objektivdaten manuell in die Kamera eingeben und dann so
verwenden, als hätte das Objektiv eine CPU. Bei den Modellen F401,
F50, F60 und den neueren kleinen Amateurmodellen F55, F65, F75, F80,
D40(X), D60, D50, d3000, D5000, D70(s), D80, D90, D100 wurde das AI-System nicht mehr
implementiert. Diese Kameras benötigen zur Abdeckung der
kompletten Kamerafunktionen ausschließlich Nikkore mit CPU vom
Typ AF, AF-I, AF-S oder AI-P.
Beispiel: AF Nikkor 50mm 1:1.8
AF-I und AF-S Nikkore
Diese Nikkore haben die AF-Motoren im Objektiv eingebaut. Bei AF-I
Nikkoren sind kernlose, bei den neueren AF-S Nikkoren sind Ultraschall-
(Silent-Wave) Motoren verbaut. Sonst sind die Objektive funktionell
identisch, was auch für die AF-I und AF-S Konverter gilt, die
untereinander voll kompatibel sind. Die elektrische Versorgung der
AF-Motoren erfolgt über die elektrischen Kontakte. Die Ansteuerung
dieser Objektive kann mit den AF-Kameras F65, F70, F75, F80, F90(X),
F100, F4, F5, F6 und allen DSLR-Kameras erfolgen. Mit allen anderen
älteren AF-Kameras muss manuell fokussiert werden.
Beispiel: AF-S Nikkor 28-70mm 1:2.8 D ED
D Nikkore
AF, AF-I und AF-S Nikkore mit der Zusatzbezeichnung D (seit
1996) übertragen noch zusätzlich für Kameras mit
3D-Matrixmessung die Einstellentfernungsdaten. Diese Daten werden vor
allem für Die Blitzbelichtungsmessung verwendet. Mit
Einführung der D Nikkore wurde aber nicht nur die
Datenübertragung erweitert, sondern oft auch konstruktive
Änderungen an den Objektiven vorgenommen.
Beispiel:
AF Nikkor 50mm 1:1.8 D
G Nikkore
AF und AF-S Nikkore mit der Zusatzbezeichnung G, die ab dem
Jahre 2000 eingeführt wurden übertragen wie D Nikkore die
Einstellentfernungsdaten, besitzen aber keinen Blendenring mehr. Die
Blende kann hier nur mit einer kompatiblen Kamera eingestellt werden,
welche über ein Blendenwählrad verfügt, oder die Blende
im P- und S-Modus automatisch einstellt.
Kompatible Kameras sind:
F-401(s/x), F50, F55, F60, F65, F75, F80, F100, F5, F6, D40(X), D50,
D3000, D5000, D70(s), D60, D80, D90, D100, D200, D300, D700, D1-Serie, D2-Serie,
D3-Serie
Kameras die im P- und S-Modus verwendet werden können:
F-601M, F70, F-801(s), F4, F90(X)
Kameras die nicht kompatibel sind:
F, F2, F3, F3AF, Nikkormat-Serie, FE, FE2, FM, FM2, FM3a, FA, F-301, F-501, F-601AF
Beispiel: AF-S Nikkor 24-70mm 1:2.8 G ED
DX Nikkore
Nikkore mit der Zusatzbezeichnung DX sind im Jahre 2002
speziell für digitale SLR-Kameras mit DX-Bildsensorformat
eingeführt worden. Hierbei ist der Lichtstrahlengang für den
DX-Bildsensor optimiert. Da diese Nikkore über einen kleineren
Bildkreis (Crop-Faktor = 1,5) verfügen, sind sie für analoge
Kameras nicht geeignet. Umgekehrt können "normale" AF- und AF-x
Nikkore an allen DSLR-Kameras mit DX-Format wie D40(X), D50, D3000, D5000, D60,
D70(s), D80, D90, D100, D200, D300, D700, D1-Serie, D2-Serie verwendet
werden. Die D700 und D3-Serie mit FX-Bildsensorformat können
DX-Objektive mit eingeschränkter Auflösung verwenden. DX
Nikkore besitzen keinen Blendenring und tragen daher immer die
Zusatzbezeichnung "G".
Beispiel: AF-S DX Nikkor 12-24mm 1:4 G ED
VR Nikkore
Nikkore mit der Zusatzbezeichnung VR sind Objektive, die das
aktive Antiverwackelungssystem VR (Vibration Reduction) integriert
haben, welche die Verwackelungsunschärfe bei Freihandaufnahmen
vermindern. Die VR-Technik wird von den AF-Kameras F65, F75, F80, F100,
F5, F6 und von allen DSLR-Kameras unterstützt.
Beispiel: AF-S VR Nikkor 70-300mm 1:4.5-5.6 G IF-ED
Was passt wo - Nikon Kameras und Nikkore
Die nachfolgende Tabelle zeigt die Kompatibilität zwischen den verschiedenen Nikon Kameramodellen und Nikkor-Objektivtypen.
|
Kamera / Nikkor |
AF/MF
|
Non-AI
|
AI
|
AI-S
|
Serie E
|
AI-P
|
AF
|
AF-D
|
AF-I / AF-S
|
AF-G
|
DX
|
|
F |
MF
|
+
|
+
|
+
|
2
|
2
|
2
|
2
|
2
|
X
|
X
|
|
F2 |
MF
|
+
|
+
|
+
|
2
|
2
|
2
|
2
|
2
|
X
|
X
|
|
F2A(S) |
MF
|
2
|
+
|
+
|
+
|
+
|
+
|
+
|
+
|
X
|
X
|
|
Nikkormat |
MF
|
+
|
+
|
+
|
2
|
2
|
2
|
2
|
2
|
X
|
X
|
|
FT-3 |
MF
|
2
|
+
|
+
|
+
|
+
|
+
|
+
|
+
|
X
|
X
|
|
EL-2 |
MF
|
2
|
+
|
+
|
+
|
+
|
+
|
+
|
+
|
X
|
X
|
|
EM |
MF
|
-
|
+
|
+
|
+
|
+
|
+
|
+
|
+
|
X
|
X
|
|
F3 |
MF
|
2
|
+
|
+
|
+
|
+
|
+
|
+
|
+
|
X
|
X
|
|
FG |
MF
|
-
|
6
|
+
|
+
|
+
|
+
|
+
|
+
|
X
|
X
|
|
FG-20 |
MF
|
-
|
+
|
+
|
+
|
+
|
+
|
+
|
+
|
X
|
X
|
|
F3AF |
AF
|
1,2
|
1
|
1
|
1
|
1
|
1
|
1
|
1
|
X
|
X
|
|
FM |
MF
|
2
|
+
|
+
|
+
|
+
|
+
|
+
|
+
|
X
|
X
|
|
FE |
MF
|
2
|
+
|
+
|
+
|
+
|
+
|
+
|
+
|
X
|
X
|
|
FA |
MF
|
-
|
6,7
|
+
|
+
|
+
|
+
|
+
|
+
|
X
|
X
|
|
FE2 |
MF
|
-
|
+
|
+
|
+
|
+
|
+
|
+
|
+
|
X
|
X
|
|
FM2 |
MF
|
-
|
+
|
+
|
+
|
+
|
+
|
+
|
+
|
X
|
X
|
|
FM3A |
MF
|
-
|
+
|
+
|
+
|
+
|
+
|
+
|
+
|
X
|
X
|
|
F-301 |
MF
|
-
|
7,9
|
+
|
+
|
+
|
+
|
+
|
+
|
X
|
X
|
|
F-401(s/x) |
AF
|
-
|
X
|
X
|
X
|
1
|
+
|
+
|
1
|
+
|
X
|
|
F-501 |
AF
|
-
|
1,7,9
|
1
|
1
|
1
|
+
|
+
|
1
|
X
|
X
|
|
F-601 |
AF
|
-
|
1,3,4,5,8
|
1,3,4,5,8
|
1,3,4,5,8
|
1
|
+
|
+
|
1
|
X
|
X
|
|
F-601M |
MF
|
-
|
3,4,5,8
|
3,4,5,8
|
3,4,5,8
|
+
|
+
|
+
|
+
|
10
|
X
|
|
F-801(s) |
AF
|
-
|
1,3,4,5,8
|
1,3,4,5,8
|
1,3,4,5,8
|
1
|
+
|
+
|
1
|
10
|
X
|
|
F4 |
AF
|
1,2,3,4,5
|
1,3,4
|
1,3,4
|
1,3,4
|
1
|
+
|
+
|
+
|
10
|
X
|
|
F50 |
AF
|
-
|
X
|
X
|
X
|
1
|
+
|
+
|
1
|
+
|
X
|
|
F60 |
AF
|
-
|
X
|
X
|
X
|
1
|
+
|
+
|
1
|
+
|
X
|
|
F70 |
AF
|
-
|
1,3,4,5,8
|
1,3,4,5,8
|
1,3,4,5,8
|
1
|
+
|
+
|
+
|
10
|
X
|
|
F90(X) |
AF
|
-
|
1,3,4,5,8
|
1,3,4,5,8
|
1,3,4,5,8
|
1
|
+
|
+
|
+
|
10
|
X
|
|
F55 |
AF
|
-
|
X
|
X
|
X
|
1
|
+
|
+
|
1
|
+
|
X
|
|
F65 |
AF
|
-
|
X
|
X
|
X
|
1
|
+
|
+
|
+
|
+
|
X
|
|
F75 |
AF
|
-
|
X
|
X
|
X
|
1
|
+
|
+
|
+
|
+
|
X
|
|
F80 |
AF
|
-
|
X
|
X
|
X
|
1
|
+
|
+
|
+
|
+
|
X
|
|
F100 |
AF
|
-
|
1,3,4,5,8
|
1,3,4,5,8
|
1,3,4,5,8
|
1
|
+
|
+
|
+
|
+
|
X
|
|
F5 |
AF
|
-
|
1,3,4,5
|
1,3,4,5
|
1,3,4,5
|
1
|
+
|
+
|
+
|
+
|
X
|
|
F6 |
AF
|
-
|
1,3,4,11
|
1,3,4,11
|
1,3,4,11
|
1
|
+
|
+
|
+
|
+
|
X
|
|
D1-Serie |
AF
|
-
|
1,3,4,5,8
|
1,3,4,5,8
|
1,3,4,5,8
|
1
|
+
|
+
|
+
|
+
|
+
|
|
D100 |
AF
|
-
|
X
|
X
|
X
|
1
|
+
|
+
|
+
|
+
|
+
|
|
D70(s) |
AF
|
-
|
X
|
X
|
X
|
1
|
+
|
+
|
+
|
+
|
+
|
|
D50 |
AF
|
-
|
X
|
X
|
X
|
1
|
+
|
+
|
+
|
+
|
+
|
|
D2-Serie |
AF
|
-
|
1,3,4,11
|
1,3,4,11
|
1,3,4,11
|
1
|
+
|
+
|
+
|
+
|
+
|
|
D200 |
AF
|
-
|
1,3,4,11
|
1,3,4,11
|
1,3,4,11
|
1
|
+
|
+
|
+
|
+
|
+
|
|
D80 |
AF
|
-
|
X
|
X
|
X
|
1
|
+
|
+
|
+
|
+
|
+
|
|
D40(X) |
AF
|
-
|
X
|
X
|
X
|
1,12
|
1
|
1
|
+
|
+ / 1
|
+
|
|
D60 |
AF
|
-
|
X
|
X
|
X
|
1,12
|
1
|
1
|
+
|
+ / 1
|
+
|
|
D3-Serie |
AF
|
-
|
1,3,4,11
|
1,3,4,11
|
1,3,4,11
|
1
|
+
|
+
|
+
|
+
|
13
|
|
D300(s) |
AF
|
-
|
1,3,4,11
|
1,3,4,11
|
1,3,4,11
|
1
|
+
|
+
|
+
|
+
|
+
|
|
D700 |
AF
|
- |
1,3,4,11 |
1,3,4,11 |
1,3,4,11 |
1 |
+ |
+ |
+ |
+ |
13 |
|
D90 |
AF
|
-
|
X
|
X
|
X
|
1
|
+
|
+
|
+
|
+
|
+
|
|
D5000 |
AF
|
-
|
X
|
X
|
X
|
1,12
|
1
|
1
|
+
|
+ / 1
|
+
|
|
D3000 |
AF
|
-
|
X
|
X
|
X
|
1,12
|
1
|
1
|
+
|
+ / 1
|
+
|
AF = Autofokus.
MF = Manueller Fokus.
+ = Objektiv kann ohne Einschränkungen verwendet werden.
- = Objektiv ohne AI-Standard (bis Baujahr 1977) kann mechanisch nicht an die Kamera angesetzt werden.
X = Objektiv kann angesetzt werden, hat aber starke
Einschränkungen wie keine Belichtungsmessung und/oder keine
Belichtungssteuerung.
1 = manuelle Fokussierung.
2 = nur Arbeitsblendenmessung möglich.
3 = keine Programmautomatik möglich.
4 = keine Blendenautomatik möglich.
5 = keine AMP- oder Matrix-Messung möglich.
6 = Verschlusszeitanzeige im Sucher kann im P-Modus von effektiver Verschlusszeit abweichen.
7 = keine automatische Umschaltung auf Kurzzeit-Programm P Dual.
8 = keine Blendenanzeige im Sucher.
9 = keine Blitzprogrammautomatik möglich.
10 = kann nur mit Programm- und Blendenautomatik verwendet werden.
11 = nach Eingabe der Objektivdaten (AI/AI-S) sind diese ähnlich wie ein Objektiv mit CPU verwendbar.
12 = keine Matrix-Messung möglich.
13 = Im DX-Modus mit eingeschränkter Auflösung verwendbar.
Zusätzliche Objektivbezeichnungen
Viele Nikkore tragen noch eine
Reihe von zusätzlichen Bezeichnungen für spezielle
Ausführungen, die in der nachfolgenden Tabelle dargestellt sind.

| Bezeichnung |
Ausführungen |
|
ASP / Aspherical |
Nikkor mit asphärischen Linsen zur Verbesserung der optischen Leistung |
|
CRC |
Nikkor mit "Close-Range-Correction", eine Optimierung (Floating Elements) auf kürzeste Entfernungseinstellung |
|
D |
AF-D Nikkor, bei dem der Entfernungswert für die 3D-Matrixmessung übertragen wird |
|
DC |
Nikkor
mit "Defocus control" zur Kontrolle einer bestimmten Schärfentiefe |
|
DX |
Nikkor
mit kleinerem Bildkreis für Nikon DSLR-Kameras mit DX-Sensorformat |
|
ED |
Nikkor
mit einer oder mehreren Linsen aus Spezialglas mit anormaler Teildispersion für die Farbfehlerkorrektur |
|
Fisheye |
Nikkor mit extremen Bildwinkeln ab 170°
|
|
G |
AF-G Nikkor ohne Blendenring |
|
IF |
Nikkor
mit Innenfokussierung, bei dem die Frontlinse zur Fokussierung nicht bewegt wird |
|
Medical |
Spezial-Nikkor
für medizinisch-technischen Bereich mit integriertem Ringblitz (z. B. Medical Nikkor 120mm 1:4 IF) |
|
Micro |
Nikkor
mit erweiterten Nahbereichsfokussierung und Nahbereichskorrektur |
|
N |
Nikkor mit Nanokristallvergütung (z. B. AF-S VR Micro Nikkor 105mm 1:2.8 G ED) |
|
Noct |
Nikkor
mit hoher Lichtstärke und spezieller optischer Coma-Korrektur für Nachtaufnahmen (Noct Nikkor 58mm 1:1.2) |
|
PC |
Shift-Objektiv
zum perspektivischen Ausgleich "stürzender" Linien |
|
Reflex |
Spiegelteleobjektiv |
|
RF |
Nikkor mit Hinterlinsengliedfokussierung (RF - Rear Focusing) |
|
Series E |
Einfache Objektivbaureihe vom Typ AI-S, welche mit der Nikon EM vorgestellt wurde. |
|
SIC |
Nikkor mit besonderer Mehrschichtenvergütung (Super Integrated Coating ) |
|
SWM |
AF-S Nikkor mit Silent-Wave-Motor |
|
Ultra Micro |
Nikkor
das speziell für den Einsatz an Balgengeräte für
große Abbildungsmaßstäbe entwickelt wurde |
|
UV |
Nikkor
für den UV-Bereich (wird mit Spezial-UV-Filter geliefert) |
|
VR |
Vibration-Reduction (aktives Anti-Verwacklungssystem) |
Beispiele für Nikon Objektivbezeichnungen
AF Micro Nikkor 200mm 1:4 D IF-ED
Autofokus-Makroobjektiv vom Typ AF-D; feste Brennweite von 200 mm; festes
Öffnungsverhältnis von 1:4; Innenfokussierung (IF); einige Linsen aus
ED-Glas
AF-S Nikkor 28-70mm 1:2,8 D IF-ED
Autofokus-Zoomobjektiv vom Typ AF-D mit Silent-Wave-Motor (AF-S); variable
Brennweite von 28 - 70 mm; festes Öffnungsverhältnis von 1:2,8;
Innenfokussierung (IF); einige Linsen aus ED-Glas
AF-S VR DX Nikkor 16-85mm
1:3.5-5.6 G IF-ED
Autofokus-Zoomobjektiv mit Silent-Wave-Motor (AF-S); Vibration-Reduction
System (VR); kleiner Bildkreis für digitale SLR-Kameras (DX); kein
Blendenring (G); variable Brennweite von 16 - 85 mm; variables
Öffnungsverhältnis von 1:3,5 - 5,6; Innenfokussierung (IF); einige Linsen
aus ED-Glas
AF-S DX Nikkor 17-55mm 1:2.8 G
IF-ED
Autofokus-Objektiv mit Silent-Wave-Motor (AF-S); kleiner Bildkreis für
digitale SLR-Kameras (DX); kein Blendenring (G); variable Brennweite von
17 - 55 mm; festes Öffnungsverhältnis von 1:2,8; Innenfokussierung (IF);
einige Linsen aus ED-Glas
Version 3.26 - Erstellt am
27.09.2009
Horst Schneider
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